17.-19.9.

 

Ausstellung Crescens Face Noctiluca (Facetime)

KünstlerInnen: Ömer Kaplan, Cosima Roth und Maxine Weiss

Vernissage 17.9.2020 ab 17 Uhr

Öffnungszeiten vom 18.9.2020-19.9.2020, 15 - 20 Uhr

Finissage 19.9.2020, 15 - 22 Uhr

Naturbezogen und stark materiell sind die Arbeiten von Ömer Kaplan, Cosima Roth und Maxine Weiss, die Mitte September in der Galerie „Die Schöne“ in Ottakring zu sehen sind. Die Werke der drei Studierenden der Akademie der bildenden Künste, Wien und München, beschäftigen sich mit großen Themen wie Leben und Vergehen, Natur und Mythologie, analoger und digitaler Kommunikation. Weite Teile der Ausstellungsplanung mussten auf Grund der räumlichen Distanz über Facetime geplant werden und sind somit auch titelgebend: Crescens Face Noctiluca (Facetime) -als freie lateinische Übersetzung des amerikanischen Messengerdienstes.

Doch die KünstlerInnen möchten mit ihrer Ausstellung das Analoge evozieren: Ihre Werke sind be-greifbar. „In Zeiten der Digitalisierung ist es umso wichtiger Kunst zu schaffen, die keinen Bildschirm braucht....“, meint Cosima Roth.

KünstlerInnen:

Cosima Roth (geb. 1996) möchte den Betrachter durch Intuition in eine andere Welt holen. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Schamanismus, Traumwelten, Natur und Mythologie. Gegenüberstellungen von Leben und Tod, Symmetrie und der Zufall spielen eine große Rolle in Ihrer Kunst. „Im Schaffensprozess fühle ich mich wie ein Alchemist im Labor, als könnte ich den Tod konservieren und die Wesenheiten aus meinen Träumen beschwören.“

„Ich bin vollkommen von meiner Umgebung geleitet. Was ich sehe, höre, wahrnehme, fließt mit ein. Diese Materialisierung meiner Gedanken ist direkter als jedes Wort.“

Ömer Kaplan(geb. 1991), reagiert in seinen skulpturalen Arbeiten impulsiv und extrem direkt auf sein Umfeld. Kaplan zeigt unter anderem seine atmosphärische Installation „Yurt“, mit der er bereits in Venetien und am Praterstern präsent war.

Natürliche und industrielle Materialien erforschen das Verhältnis von Mensch und Natur in der Arbeit von Maxine Weiss (geb. 1992) Durch die Verlagerung von organischen Objekten in künstlich geschaffene Ordnungsprinzipien und Formen untersucht sie zeitgenössische Existenzen. Alle Verbindungen können sich lösen oder neu zusammenfügen. Jede Form und jedes Wort hat unbestimmte Potenziale und wandelt sich. „Ich wähle den Kontext – doch der Ursprung bleibt.“ sagt die Künstlerin.

Instagram:

cosimaroth

oe_kaplan

maxine_weiss_

Website:

www.oe-kaplan.com

www.maxine-weiss.com

Die Sicherheit der BesucherInnen und der Künstlerinnen ist uns wichtig. Bitte beachten Sie die aktuellen Covid-19-Schutzmaßnahmen und bringen Sie Ihre Maske für den Besuch der Ausstellung mit.

Crescens Face Noctiluca (Facetime)