„Die Schöne“ und das „VOLUME Art Lab“ präsentieren am 28.5. die neuesten Erkenntnisse aus dem künstlerischen Forschungslabor. 5 junge Talente haben mit unterschiedlichsten Materialien (Bleistift, Ölfarben, Plastikmüll, …) und Werkzeugen ihr Können in Szene gesetzt. Wie es sich für wegweisende Pionierarbeit gehört, wurde mit viel Engagement und wenig Gesamtkonzept experimentiert. Die Ergebnisse sind bahnbrechend - Pablo Picasso wurde knapp wiederbelebt und der goldene Schnitt nachhaltig verbunden!

Wir freuen uns daher nobelpreisverdächtig die 5 Künstler Anja Kusturica, Jakob Zwerger, Kristof Tarisznyas, Simon Fleischmann und Tom Stockinger am 28.5. in „der Schönen“ begrüßen zu dürfen. Im Rahmen ihrer kommenden Welttournee „Mehr Bock als Plan“ präsentieren sie ein buntes Potpourri an ausgewählten Werken.

Weitere Infos
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Anja Kusturica,

"Gesichter erzählen Geschichten. Ihre einzigartigen Züge bestimmen meine Linien und fordern eine Interpretation, die meine Arbeit bestimmt. Sie enthalten, was mich bewegt und zeigen die Zutaten der Welt – eine Mischung aller Anfänge, Handlungen und Erlebnisse, die uns schlussendlich alle umschließen und verbinden."

Mehr ihrer Bilder: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1663658257188961.1073741840.1566095100278611&type=1

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Simon Fleischmann,

beschäftige sich seit vier Jahren mit fotorealistischer Portrait-Zeichnung. Das Interesse liegt beim Experimentieren mit Gesichtsformen- und ausdrücken, Oberflächenstrukturen und Kontrasten im Kontext zur handwerklichen Ausführung. Seine Bilder erzeugen Momente, die durch die Art und Weise der Darstellung eine lebendige Form erhalten.

Mehr seiner Bilder: https://www.facebook.com/media/set/edit/a.1663730457181741.1073741841.1566095100278611/

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Kristof Tarisznyas,

Schon früh ins Land der 1000 Vorurteile verschlagener gebürtiger Schweizer, hat sich bereits seit Kindesbeinen an dem Zeichnen verschrieben. Als einer der einzigen seiner Klasse, der in dem Alter, in dem man beginnt zu "Spielen" "Sport" zu sagen, noch immer mehr Begeisterung dafür aufbringen konnte, seine Umgebung und die Wirrnisse seiner Gedankenwelt auf Papier zu bannen, als am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, hat sich für ihn schon recht zeitig erkennbar gemacht, dass seine Zukunft vornehmlich von Papier und jedwedem darauf Spuren hinterlassenden Werkzeug beherrscht sein wird.

Unfähig einen respektablen Bildungsweg einzuschlagen, offeriert er seit einem zarten Jahrzehnt seine bildlichen Dienste als Hure der Werbewirtschaft um Zahlungswillige und sonstwie Interessante mit handwerklich spannendem Ornament zu versorgen, in jedweder sich ihm erschlossener Niche - von digitaler Illustration bis hin zu Animation und Webprogrammierung. In weingetränkten Nächten jedoch führt er weiterhin ein geheimes Doppelleben, in welchem seine Leidenschaft zu rohem Ausdruck und Zwang nach bildlicher Selbstverwirklichung durch Pigment auf Leinen niemals von der Realität eingeholt wurden. 

Planlos wie eh und je gibt er gelegentlich Einblicke in diese Schattenwelt, und erhofft sich den frommen Wunsch zu befriedigen, im Laufe der Jahre möglicherweise das eine oder andere Abbild zu schaffen, das irgend einem Betrachter ein wenig Geist einflößen könnte. Merkt euch diesen Namen - wenn er erstmal verstorben ist, wird er fraglos reich damit!

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Jakob Zwerger

Jakob im Wunderland. Wo der Künstler zu spät zur Ausstellung hoppelt, seine Werke von der Wand grinsen und endlose Teepartys für die Augen mit Details verzücken. Von der Raupe zum Bild. Verrückt. Zum Glück ist er nicht Hutmacher geworden.

Mehr Bock als Plan / 28.5.2015