31.5.2017

Die Ausstellung "Zuerst allein" bearbeitet die positiven Aspekte eines horrenden Schrittes in eine ungewisse Zukunft. 

"Zuerst allein" blickt dadurch selbstbewusst und euphorisch in eine, von emanzipierten Entscheidungen geprägte Zukunft, in welcher Isolation zu Integration wird.

Gleichzusetzen mit der Arbeit eines Künstlers, welcher sich in seinem Atelier bewusst von der Gesellschaft abgrenzt um diese in seinen Werken neu für sich zu schaffen. Nach diesem Austausch zwischen Schöpfer und Geschaffenem treten jene Arbeiten mit der Umwelt des Künstlers in Kontakt.

Florian Appelt stellt genau diesen Prozess durch Ausstellungskonzept, Bildinhalte und Kuration klar dar. Die Vollendung seiner Arbeiten geschieht erst durch die Symbiose von Betrachter und Objekt, die Kuration wird erst durch Personen existent. Dadurch ergibt sich ein indirekter und doch intimer Dialog zwischen Künstler und Betrachter.

Besondere Signifikanz erreichen die Werke durch das häufig verwendete Medium Teer.

"Ich möchte eine Zusammenarbeit zwischen Objekt und Teer herstellen. Der überzogene Gegenstand ist nicht mehr der selbe, nur noch sein Form bleibt erhalten, jegliche Haptik oder Charakteristik wird nun vom Teer bestimmt und verformt. Ein neuer Gegenstand entsteht." sagt Florian Appelt. 

Text: Dr. Renz

Die Besucheranzahl ist auf 150 Einladungen für den Abend der Vernissage beschränkt. Diese Einladungen werden persönlich übergeben, dennoch sind 50 Einladungen zur öffentlichen Vergabe ausgeschrieben. Unter galerie@dieschöne.com ist es möglich eine Karte pro Email unentgeltlich zu erhalten.
 

ZuerstAllein - Florian Appelt / 31.5.2017